Rad am Ring 2010
22,8 km lang ist die Strecke, die von hunderten Rennradfahrern beim 24-Stunden-Rennen „Rad am Ring“ zu bewältigen ist. Fast 500 zu fahrende Höhenmeter, zwölf Kilometer bergab und zehn bergauf mit bis zu 17 Prozent Steigung. Für eine dieser Strecken nehmen die Teilnehmer in der „Fuchsröhre“ Schwung und erreichen dort bis über 100 km/h. Das THW sorgt dafür, dass sie dabei auch Nachts genug sehen.
Mehrere Ortsverbände, unter ihnen auch das THW aus Sinzig, stehen jedes Jahr mit Stromaggregaten und Scheinwerfern am Rand der Strecke um während der dunklen Nachtstunden die sicherheitsrelevanten Bereiche auszuleuchten. Dabei wechseln sich die ehrenamtlichen Helfer während der Nachtschicht ab. Gerade für die Sinziger Helfer, für die dieses Jahr der Tag um 8 Uhr mit dem regulären THW-Dienst begonnen hatte, einige besonders lange Stunden.
Aber nicht nur an der Strecke für die Rennräder über den Asphalt des Nürburgrings war das Technische Hilfswerk mit seinen Aggregaten und Scheinwerfern vertreten. Weitere Helfer beleuchteten die neben dem Ring verlaufende Mountainbike-Strecke durch den Wald, andere wiederum waren auf Motorrollern unterwegs, um die Sicherheit im Fahrerlager zu gewährleisten.
Nach einer langen und nie langweiligen Nacht, bei denen aber zur Erleichterung der Helfer keinem gestürzten Fahrradfahrer erste Hilfe geleistet werden musste, rückten die Helfer in den Morgenstunden über die Rennstrecke wieder ab, dem eigenen Bett entgegen. Davor stand aber die Pflege der Ausstattung, um die Fahrzeuge für den nächsten Einsatz bereit zu machen.



