Sinzig, 13.11.2019

Rettungshundestaffel im OV

Rettungshundestaffel Ahrtal stellt sich vor

Am Abend des 14. November stellte sich die Rettungshundestaffel-Ahrtal im Rahmen eines Mittwochdienstes im Ortsverband (OV) vor. Dabei wurde den Helfern des OV eindrucksvoll vermittelt, wie Hunde "ticken", wie sie auf einen Einsatz vorbereitet werden. Z.B wurde der Unterschied zwischen Flächen- und Personensuchhund erklärt. Flächensuchhunde suchen nach allen Personen in der Umgebung, die sich in unnatürlicher Haltung befinden (liegend, kauernd, o.Ä.), wohingegen Peronensuchunde gezielt nach einer bestmmten Person suchen. Dazu ist es jedoch notwendig einen Probeduft von z.B. einem getragenen Hemd für den Hund zu haben, damit dieser weiß, wonach er suchen soll. Erstaunt waren alle darüber, dass auf diese Weise, je nach Witterung, noch 2 Tage alte "Duftspuren" für einen ausgebildeten Hund lesbar sein können.

Zum Abschluss wurden die beiden genannten Suchhunde in der Praxis vorgestellt. Es wurden Helfer in der Umgebung des OV versteckt. Hierbei konnte gut gezeigt werden, dass der Flächensuchhund alle normal herumstehenden, oder gehenden Personen ignorierte, aber liegende, oder hockende Personen zuverlässig gefunden und angezeigt hat. Für den Personensuchhund genügte eine "Geruchsprobe aus dem Auto der gesuchten Person.

Die Ausbildung eines Rettungshundes ist vom Hund selbst und vom Hundeführer anhängig und dauert schon mal 2 Jahre. Wie lange ein Rettungshund einsetzbar ist hängt davon ab, wie oft er eingesetzt wird.

Am Ende konnten alle feststellen, wie sehr sich Hund und Führungsperson vertrauen müssen und aufeinander eingespielt sind.


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